BlitzX: Unsere neue Diktier-App macht aus Sprache Text, direkt am Cursor.
Manche Werkzeuge entstehen, weil man sie selbst dringend braucht. BlitzX ist so eines: eine schlanke Windows-App, die Diktate in sauberen Text verwandelt und ihn genau dort einfügt, wo der Cursor gerade steht, ob in der E-Mail, im Chat oder in Word. Jetzt geht sie in die finale Testphase.
Der Gedanke ist schneller als die Finger: Wer viel schreibt (Mails, Notizen, Dokumentation), verliert täglich Zeit zwischen Kopf und Tastatur. Diktier-Tools gibt es viele, aber die meisten schicken jede Aufnahme in irgendeine Cloud. Inspiriert von „Blitztext“, der Mac-App von Christoph Magnussen (Blackboat), wollten wir ein Werkzeug, das zu unserem eigenen Anspruch passt: so bequem wie ein Cloud-Dienst, aber mit voller Kontrolle über die eigenen Daten, und eben für Windows.
Also haben wir BlitzX entwickelt: eine App, die unauffällig im Windows-Infobereich wartet, mit einer einzigen Tastenkombination bedient wird (Strg+Leertaste halten, sprechen, loslassen) und das Ergebnis automatisch am Cursor einfügt. Kein Fenster, kein Umkopieren, kein Werkzeugwechsel.
Vier Modi für den Arbeitsalltag
BlitzX kann mehr als wortgetreues Mitschreiben. Je nach gewähltem Modus wird aus derselben Aufnahme ein anderes Ergebnis:
BlitzX: reines Diktat. Gesprochener Text wird 1:1 verschriftlicht, ideal für Notizen und Chat-Nachrichten.
Mail: aus stichpunktartigem Sprechen wird eine sauber formulierte, gut lesbare E-Mail, mit wählbarem Schreibstil.
Rage: der heimliche Favorit im Team. Erst Dampf ablassen, BlitzX macht daraus eine sachliche, respektvolle Nachricht.
Emoji: transkribiert und reichert den Text mit passenden Emojis an, für lockere Chats und Social Media.
Die BlitzX-Desktop-Leiste: Modus wählen, Hotkey halten, sprechen. Den Rest erledigt die App.
Der wichtigste Punkt: Deine Stimme bleibt auf deinem PC
Wer unsere Artikel zu Schatten-KI und Datenschutz kennt, ahnt, worauf wir bei der Entwicklung am meisten Wert gelegt haben: BlitzX hat keinen eigenen Server. Im Standard-Betrieb laufen sowohl die Spracherkennung (lokale Whisper-Modelle) als auch die Umformulier-Modi (lokale Sprachmodelle) vollständig offline auf dem eigenen Rechner. Die Aufnahmen verlassen den PC nicht, und es entstehen keine laufenden Kosten. Eine dedizierte Grafikkarte beschleunigt die Verarbeitung spürbar, nötig ist sie nicht.
Wer maximale Formulierungsqualität möchte, kann optional die OpenAI-Variante mit eigenem API-Key zuschalten, auch gemischt: etwa lokal transkribieren und nur die Textverbesserung online rechnen lassen. Die Entscheidung liegt bewusst beim Nutzer, nicht bei uns.
Bei WODIX längst im Produktivbetrieb
BlitzX befindet sich aktuell in der finalen Testphase und besteht den härtesten Test schon jetzt: unseren eigenen Arbeitsalltag. Bei WODIX läuft die App seit Wochen produktiv; Mails, Besprechungsnotizen und so mancher Textbaustein dieser Website sind zuerst gesprochen worden, bevor sie geschrieben waren. Genau diese Alltagserfahrung fließt gerade in den Feinschliff: Kleinigkeiten wie das Verhalten in verschiedenen Programmen, die Erkennung von Fachbegriffen und die Qualität der Mail-Formulierungen.
Danke für die Inspiration und ein Blick nach vorn
Wie eingangs erwähnt, war Blitztext der Auslöser für dieses Projekt. Deshalb an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Christoph Magnussen von Blackboat: Seine Mac-App hat gezeigt, wie elegant Diktieren am Rechner sein kann. Genau dieser Aha-Moment war die Initialzündung für BlitzX. Ohne diese Inspiration gäbe es unsere Windows-Variante in dieser Form nicht; der Name ist unsere kleine Verbeugung.
Und weil gute Ideen weitergegeben werden sollen, planen wir, das GitHub-Repository von BlitzX in Zukunft unter der MIT-Lizenz freizugeben. Dann kann jeder den Quellcode einsehen, prüfen und weiterentwickeln. Volle Transparenz darüber, was die App tut, passt schließlich zu unserem Anspruch, dass deine Daten dir gehören. Einen festen Termin gibt es dafür noch nicht; sobald es so weit ist, erfährst du es hier in den News.
Kostenlos für unsere Bestandskunden
Und jetzt der Teil, der uns am meisten Freude macht: Nach Abschluss der Testphase stellen wir BlitzX unseren Bestandskunden kostenlos zur Verfügung, als kleines Dankeschön für die Zusammenarbeit und als sehr konkretes Beispiel dafür, wie KI im Arbeitsalltag entlastet, ohne dass Daten das Haus verlassen. Die Anforderungen sind bewusst niedrig: Windows 10 oder 11, ein Mikrofon und etwa ein Gigabyte Speicherplatz genügen.
Wir melden uns bei unseren Kunden, sobald es losgeht. Wer BlitzX vorab sehen oder direkt zu den ersten Nutzern gehören möchte, meldet sich einfach bei uns. Wir zeigen die App gern im Rahmen eines kurzen Termins live.