Das Prinzip: Copilot sieht, was der Nutzer sieht
Microsoft dokumentiert das Zugriffsmodell eindeutig: Copilot zeigt ausschließlich Organisationsdaten an, für die der einzelne Nutzer mindestens Anzeigeberechtigungen besitzt. Der semantische Index, über den Copilot Inhalte findet, respektiert dieselbe identitätsbasierte Zugriffsgrenze wie SharePoint, OneDrive und Teams selbst.
Das klingt beruhigend und ist es auch, solange die Berechtigungen stimmen. Das Problem ist die Realität gewachsener Umgebungen: Die Gehaltsliste in der versehentlich offen freigegebenen Bibliothek war schon immer für alle sichtbar. Nur hat sie vorher niemand gefunden. Copilot findet sie auf freundliche Nachfrage in Sekunden. Das Risiko liegt also nicht in der KI, sondern in der Datenbasis darunter.